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Miss Connie und die Geschichte(n)-Orte

Vielleicht habt ihr Lust, die Welterbestätten mal eher mit Fantasie und Humor zu erleben, eine Geschichte zum Vorlesen auf der Fahrt zu haben oder einfach ein bisschen wegzuträumen. Dafür haben wir – nicht ganz ernst, trotzdem aber authentisch und historisch korrekt genug – diese kleine Geschichtensammlung quer durch Europa erdacht und zusammengestellt.

Miss Connie reist mit ihrem kleinen Camper Sir Dobbs durch Europa und besucht Orte, an denen Geschichte bis heute spürbar ist.

Klöster, Burgen, Städte und Landschaften – das sind ihre Geschichte(n)-Orte, an denen Vergangenheit nicht nur in Büchern steht, sondern zwischen Mauern, Wegen und alten Gebäuden noch zu entdecken ist.

Die Geschichten basieren auf persönlichen Besuchen, Beobachtungen und historischen Fakten.
Aus diesen Eindrücken entstanden kurze Erzählungen, in denen Miss Connie mit wachem Blick, trockenem Humor und einer guten Portion Neugier unterwegs ist.

Manchmal führt ein Blick um eine Ecke, ein Detail im Kreuzgang oder ein Geräusch aus einer Werkstatt plötzlich mitten hinein in die Vergangenheit.

Und dann zeigt sich, dass Geschichte nicht nur in Museen liegt –
sondern manchmal ganz nah ist.

Neugier, denkt Miss Connie, trägt manchmal sogar durch die Zeit.

Die ersten Geschichten von Miss Connie könnt ihr als Vorabdruck in unserem Shop kostenlos als PDF einfach downloaden – jeder Geschichte voran steht ein Foto vom Ort des Geschehens und sie enthält daneben einen Link auf den entsprechenden Welterbe-Blogbeitrag.

Miss Connie reist gern langsam. Das liegt nicht nur daran, dass sie inzwischen über siebzig ist, sondern vor allem daran, dass sie neugierig geblieben ist. Und Neugier verträgt sich selten mit Eile.

Zeit zu haben bedeutet für sie allerdings nicht, planlos unterwegs zu sein. Im Gegenteil: Miss Connie bereitet ihre Reisen sorgfältig vor. Sie liest über die Orte, die sie besuchen will, markiert Karten und macht sich Notizen. Deshalb weiß sie ziemlich genau, wo sie sich gerade befindet und was sie dort erwartet. Meist jedenfalls. Früher lag auf dem Beifahrersitz ein dicker Autoatlas. Heute navigiert das Smartphone – das als ständiger Begleiter an einem Band um ihren Hals hängt und unterwegs ebenso zuverlässig als Kamera, Notizbuch und Taschenlampe dient.

Seit einigen Jahren ist Miss Connie mit Sir Dobbs unterwegs, einem selbst ausgebauten Hochdachkombi. Der Wagen ist nicht besonders groß, aber erstaunlich praktisch. Hinter dem Fahrersitz beginnt der kleine Wohnraum mit einer Matratze, ein paar Regalen, einem Kocher – und natürlich einem Espressobereiter. Mehr braucht Miss Connie eigentlich nicht. Und Parklücken, findet sie, sehen auf den ersten Blick meistens größer aus, als sie später tatsächlich sind. Zum Glück ist Sir Dobbs geduldig. Ein wenig schief zu stehen hat noch keinem Auto ernsthaft geschadet.

Miss Connies Reisen führen sie zu Orten, die schon lange vor ihr da waren: Klöster, alte Städte, Bergwerke, Tempel oder Landschaften. Ihre Geschichte(n)-Orte, wie sie sie liebevoll nennt, sind die Welterbestätten.

Unterwegs macht sie Fotos für ihren Reiseblog und dreht gelegentlich kurze Videos. Auch auf Instagram ist sie inzwischen zu finden – schließlich reisen heute viele Menschen auf diese Weise mit. Was Miss Connie allerdings ganz und gar nicht mag, sind Selfies.

Bevor es losgeht, braucht sie außerdem immer einen starken Espresso. Manchmal auch zwei.

Was Miss Connie allerdings nicht geplant hatte: Manche dieser Orte scheinen ihre Geschichte nicht nur zu bewahren – sie erzählen sie auch. Es beginnt meist ganz unscheinbar. Eine Tür, die vorher nicht aufgefallen ist. Eine Treppe, die plötzlich tiefer hinabführt als erwartet. Ein Geräusch, das nicht recht zur Gegenwart passt. Und ehe Miss Connie sich versieht, steht sie mitten in einer anderen Zeit. Zum Glück bleibt ihr dabei wenigstens eine moderne Errungenschaft: das Licht ihres iPhones. Das Netz verschwindet allerdings zuverlässig. Miss Connie nimmt solche Dinge erstaunlich gelassen. Sie hat gelernt, dass Panik selten hilfreich ist – Beobachtung dagegen fast immer.

Und wenn sie am Ende eines langen Tages wieder bei Sir Dobbs auf der hinteren Stoßstange sitzt, mit einem Glas Rotwein , hat sie meist eine neue Geschichte zu erzählen. – Neugier, denkt Miss Connie, trägt manchmal sogar durch die Zeit.

Vielleicht habt ihr ja Lust, Miss Connie und ihre besonderen Orte im Laufe der Geschichte(n) besser kennenzulernen. Eine gedruckte Broschüre und ein Sammelbändchen zum Download sind nämlich in Vorbereitung.

Vorab erschienen und zum Download bereit sind:

Miss Connie und der Lauf des Wassers (Kloster Walkenried)

Miss Connie und der Daumen des Teufels (Aachener Dom)

Miss Connie und die hölzerne Brücke (Deutschordensschloss Malbork)

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