Wenn das Grün fehlt und der Blick weiter wird – Wintertouren zu den Halden und Landmarken im Ruhrgebiet
Das Jahr steht in den Startlöchern.
Die größeren Touren mit Dobby müssen warten, die Tage sind kurz, das Wetter wechselhaft. Trotzdem zieht es mich nach draußen. Weg vom Computer, raus aus der Wohnung – und hinein in das, was direkt vor der Haustür liegt.
Mit meinen Winterwegen habe ich in den letzten Wochen vor allem die nähere Umgebung erkundet. Strecken, die ich sonst eher beiläufig passiere, Wege abseits der bekannten Routen, Buntes im tristen Januarwetter. Dabei bin ich immer wieder auf Zeugen der Industriegeschichte gestoßen – wen wundert’s im Ruhrgebiet. Ehemalige Zechenstandorte, Fördertürme, Industriebrachen, Halden – Orte, die längst eine neue Nutzung gefunden haben.
Die vielen Halden sind Überbleibsel des Steinkohlebergbaus. Über Jahrzehnte wurde hier der Abraum der Zechen abgelagert, heute prägen sie als markante Erhebungen die ansonsten eher flache Landschaft. Viele von ihnen sind im Rahmen regionaler und EU-Konzepte gezielt gestaltet worden – mit Wegen, Aussichtspunkten und teils weithin sichtbaren Landmarken. Sie dienen als Orientierungspunkte, als Aussichtsbalkone über das Revier und als wichtige Elemente der heutigen Industriekulturlandschaft.
Einige besonders markante Halden und Landmarken habe ich in den vergangenen Jahren bereits besucht – teils zu Fuß, teils mit dem Rad. Doch gerade in den letzten Wochen sind sie mir wieder häufiger in den Blick geraten. Vielleicht, weil im Winter ihre Formen klarer hervortreten. Vielleicht auch, weil man gerade jetzt oft weiter sieht, als zu jeder anderen Jahreszeit.
So ist der Entschluss gereift, die Zeit bis zum Frühling bewusst zu nutzen: für kleinere Touren, gezielt zu den Halden, die ich bislang nur vom Vorbeifahren kenne. Viele davon sind frei zugänglich, gut erschlossen und bieten überraschend unterschiedliche Perspektiven auf das Ruhrgebiet – je nach Lage, Höhe und Tageszeit.
Gute Grundlagen, übersichtliche Karten und kompakte Beschreibungen zu Halden und Landmarken im Ruhrgebiet bieten unter anderem diese beiden Seiten:
– die interaktive Karte des RVR Ruhr (hier gibt es die vollständige Liste)
– der wunderbare Foto-Blog derlandgraph (Auswahl besonderer Halden)
Sie liefern eine hilfreiche Orientierung – was man oben tatsächlich sieht, erschließt sich allerdings erst beim eigenen Aufstieg.
Ich habe für meine Touren nur Halden ausgewählt, die besondere Landmarken oder auch höhere Gipfel mit Aussicht aufweisen. Die hervorgehobenen habe ich auf meinen Vorfrühlings-Spaziergängen besucht und weiter unten beschrieben.
Übersicht über markante Halden im Ruhrgebiet (Auswahl)
| Halde | Ort | Besonderheit | Beste Besuchszeit |
| Halde Großes Holz | Bergkamen | Hohe Halde mit blauen Highlights und Landmarken | Tag |
| Halde Schwerin | Castrop-Rauxel | Sonnenuhr, Geokreuz, Pergola | Tag/Sonnenuntergang |
| Halde Brockenscheidt | Waltrop | Aussichtspunkt zwischen Auen und Manufacturum | Tag |
| Halde Pluto | Herne / Wanne-Eickel | Aussichtspunkt, Förderturm | Sonnenuntergang |
| Halde Rungenberg | Gelsenkirchen | Lichtinstallation „Nachtzeichen“ | Abend |
| Schurenbachhalde | Essen | Brammen-Skulptur (Richard Serra) | Tag |
| Halde Nordstern | Gelsenkirchen | Aussicht Nordstern-Park | Tag |
| Halde Lothringen | Bochum | Kunstwerk „Über(n) Ort“ | Tag |
| Tippelsberg | Bochum | Biotop auf ehem. Schutthalde | Sonnenuntergang |
| Halde Beckstraße (Tetraeder) | Bottrop | Begehbare Stahlskulptur (beleuchtet) | Sonnenuntergang / Abend |
| (Halde Prosperstraße) | Bottrop | Blickbeziehung zur Tetraeder-Halde | Tag |
| Halde Haniel | Bottrop | Kreuzweg, Bergarena | Tag / Sonnenuntergang |
| Halde Gotthelf | Dortmund | begrünt | kleine Stadthalde |
| Halde 19 | Gladbeck | begrünt, Förderrad | Tag |
| Haldenwelt | Gladbeck | mehrere Halden | Wandergebiet/ Tag |
| Mottbruchhalde | Gladbeck | Krater, Windkraftanlage | Tag |
| Halde Sachsen | Hamm | Obelisken, Landmarkenzählen | Tag |
| Halde Radbod | Hamm | große Halde mit Wegen | Tag |
| Halde Kissinger Höhe | Hamm | Teil des Lippeparks | Tag |
| Halde Humbert | Hamm | Verbund mit Kissinger Höhe | Tag |
| Halde Norddeutschland | Neukirchen-Vluyn | Hallenhaus, Himmelstreppe (beleuchtet) | Sonnenuntergang / Abend |
| Halde Pattberg | Moers | Gipfelkreuz, sanfte Kuppen | Tag |
| Halde Rheinpreußen | Moers | Geleucht von Otto Piene (beleuchtet) | Sonnenuntergang / Abend |
| Rockelsberghalde | Duisburg | Landschaftsbauw., Naherholung | Tag |
| Alsumer Berg | Duisburg | Landmarke am Rhein, Industrieblick | Sonnenuntergang |
| Knappenhalde | Oberhausen | Kegelhalde mit Rundumblick | Tag |
| Karnickelberg | Oberhausen | Übergang Wald / Industrie | Tag |
| Solbadhalde | Oberhausen-Alstaden | Kleine Stadthalde | Tag |
| Halde Lohberg-Nord | Dinslaken | Windrad auf dem Gipfel | Tag / Sonnenuntergang |
| (Halde Schöttelheide) | Bottrop | Renaturierte Halde | eingeschränkt |
| (Halde Oberscholven) | Gelsenkirchen | Höchste Halde, nicht regulär zugänglich | – |
| (Halde Scholver Feld) | Gelsenkirchen | Unter Bergaufsicht | – |
| Halde Hoppenbruch | Herten | Windrad, Blickachsen | Tag |
| Halde Brassert III (Lipper Höhe) | Marl | Gipfelkreuz | Tag |
| Halde Rossenray | Kamp-Lintfort | Abraumhalde, ruhig | Tag |
| Halde Hoheward | Herten / Recklinghausen | Horizontobserva-torium, Sonnenuhr | Sonnenuntergang |
| Halde Rheinelbe | Gelsenkirchen | Himmelstreppe | Sonnenuntergang |
| Heinrich-Hildebrand-Höhe | Duisburg | Tiger & Turtle (beleuchtet) | Sonnenuntergang / Abend |
Ich habe den ersten sonnigen Tag genutzt und bin einige Halden im östlichen Teil angefahren. Am Morgen lag noch Rauhreif auf den Zweigen und über den Flüssen hob sich langsam der Nebel.
Die Halde Großes Holz in Bergkamen entstand aus dem Abraum der ehemaligen Zeche Haus Aden und zählt mit rund 150 Hektar zu den größten Halden-Landschaftsschutzgebieten im Ruhrgebiet. Sie erreicht eine Höhe von etwa 147 Metern über NN und ist durch ein klares Farbkonzept in Blau geprägt: Entlang der Wege stehen blaue Leuchttürme, ergänzt durch blau blühende Stauden. Vom weitläufigen Plateau reichen die Blicke über die Lippe-Auen bis weit ins Münsterland.







Die Halde Brockenscheidt in Waltrop entstand aus dem Abraum der ehemaligen Zeche Brockenscheidt und erreicht eine Höhe von rund 110 Metern über NN. Auf dem Gipfel befindet sich eine imposante Aussichtsplattform, die den Blick gezielt lenkt: Zur einen Seite öffnet sich die Auenlandschaft mit Weideflächen und Pferden, zur anderen reicht die Sicht bis zum Manufactum-Gelände auf dem Areal einer ehemaligen Zeche. Der direkte Wechsel zwischen Landschaftsruhe und umgenutzter Industriefläche macht den Strukturwandel im nördlichen Ruhrgebiet hier besonders gut nachvollziehbar. (Video)








Die Halde Schwerin in Castrop-Rauxel entstand aus dem Abraum der ehemaligen Zeche Schwerin und erreicht eine Höhe von rund 136 Metern über NN. Auf dem Plateau befinden sich eine großdimensionierte begehbare Sonnenuhr aus 24 hohen Edelstahlstelen und einem erdachs-parallel abgestützten Stahldreieck und ein Geokreuz, die den Ort bewusst als Platz der Orientierung markieren – nicht nur in der Landschaft, sondern auch im Jahres- und Tageslauf. Die Gestaltung der Halde Schwerin verbindet Industriekultur mit astronomischen und geologischen Bezügen. Durch ihre offene Lage bietet die Halde weite Blicke über das nördliche Ruhrgebiet; bei klarer Sicht reicht der Blick bis ins Münsterland und zur Dortmunder Skyline. (Video)







Die Halde Pluto in Herne entstand aus dem Abraum der ehemaligen Zeche Pluto-Wilhelm und erreicht eine Höhe von rund 85 Metern über NN. Auf dem Gipfel steht ein Aussichtsturm, der weite Blicke über Herne, Gelsenkirchen und das mittlere Ruhrgebiet ermöglicht. Entlang des Weges und auch vom Aussichtspunkt aus fällt der Förderturm der ehemaligen Zeche Pluto ins Auge, der heute inmitten moderner Baumaschinen seine spektakuläre Dimension besonders deutlich zeigt. (Video)







Die Halde Rungenberg in Gelsenkirchen entstand aus dem Abraum der ehemaligen Zechen Hugo und Nordstern und ist als markante Tafelhalde mit zwei Gipfeln gestaltet. Sie erreicht eine Höhe von rund 135 Metern über NN und ist über knapp 300 Stufen erschlossen. Prägend ist die Lichtinstallation „Nachtzeichen“, die die beiden Gipfel bei Dunkelheit weithin sichtbar markiert. Von der Höhe bietet sich ein weiter Blick über die umliegenden Stadtteile, Industrieflächen und Grünräume des nördlichen Ruhrgebiets. Für mich war es bisher der beste Aufstieg und Ausblick. (Video)













Mein nächstes Ziel war der Nordsternpark mit der Schurenbachhale.
Auf dem Weg liegt die Halde Nordstern und lässt sich gut beim Spaziergang erschließen.


Über sanfte Wege führt der Aufstieg auf die begrünte Halde, von oben kann man über den Rhein-Herne-Kanal, den Park und die umliegenden Stadt- und Industrieflächen sehen.
Die Schurenbachhalde in Essen entstand aus dem Abraum mehrerer umliegender Zechen und erreicht eine Höhe von rund 110 Metern über NN. Markant ist die Stahlskulptur „Bramme für das Ruhrgebiet“ des Künstlers Richard Serra, die bewusst roh und ohne erklärenden Kontext auf dem Plateau platziert wurde. Die offene Hochfläche und der weite Blick über das nördliche Essen und die angrenzenden Industrielandschaften verleihen der Halde einen klaren, fast archaischen Charakter.









Ein nächster Ausflug führte mich nach Bochum. (Video)
Die Halde Lothringen in Bochum entstand aus dem Abraum der ehemaligen Zeche Lothringen und liegt zwar im städtischen Umfeld, wirkt heute aber stark zugewachsen. Auf dem Plateau befindet sich das Kunstwerk „Über(n) Ort“, eine 200 m lange offene Stahlkonstruktion, die inzwischen teilweise von Vegetation umgeben ist. Die Halde vermittelt weniger weite Fernblicke, sondern eher einen abgeschirmten Eindruck, bei dem sich Stadt, Industriegeschichte und Natur überlagern.







Ich habe ich das sonnige Wetter genutzt und auch den Tippelsberg bestiegen. Der ehemalige Schutt- und Abraumberg ist heute ein gut erklärtes Biotop und ausgewiesenes Naturschutzgebiet, das sich über breite Wege erschließen lässt. Informationstafeln entlang des Weges erläutern die ökologische Entwicklung, während sich von den offenen Höhenbereichen ein weiter Blick über Bochum und das westliche Ruhrgebiet eröffnet. (Video)










Ich habe den nächsten halbwegs sonnigen Tag genutzt, um die Halden in Bottrop zu besuchen.
Die Halde Beckstraße (Tetraeder) in Bottrop entstand aus dem Abraum der Zeche Prosper und zählt zu den bekanntesten Halden im Ruhrgebiet. Sie erreicht eine Höhe von rund 130 Metern über NN und wird von der begehbaren Stahlskulptur Tetraeder gekrönt, die 1995 im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Emscher Park errichtet wurde. Ein Ausflug und Aufstieg auf den Tetraeder verspricht ein kleines Abenteuer. Viele Serpentinen oder 387 Stufen über die Direttissimatreppe führen zum Plateau und dann noch einmal 190 Stufen zur obersten Aussichtsplattform, wo es bei Wind schon ein bisschen wackelt. Dafür ist die Aussicht, aber atemberaubend. (Video)











Am Fuß der Halde Prosperstraße war es so schlammig, dass ich sie nur vom Tetraeder aus angeschaut habe – normalerweise hat man von ihr aus einen tollen Blick auf den Tetraeder.
Die Halde Haniel in Bottrop zählt mit 164 m ü. NN zu den höchsten Halden im Ruhrgebiet und der Aufstieg ist durch einen Kreuzweg mit Bild- und Textstationen geprägt, die thematisch Bergbau, Arbeit, Leid und Hoffnung aufgreifen. Begleitet wird der Weg von sichtbaren Bergbaurelikten. Der Aufstieg endet am Kreuz auf dem Plateau. (Video)













In unmittelbarer Nähe in einem kraterartigen Bereich auf der Haldenspitze liegt die Bergarena, amphitheaterartig angelegt, die für Veranstaltungen genutzt wird und den Ort eine ganz besondere Atmosphäre verleiht.









Stellvertretend für die kleinen Dortmunder mehr oder minder Stadthalden habe ich die Halde Gotthelf in Hombruch besucht, die trotz alledem einen steilen Aufstieg beschert hat. Auch ihne Blätter an den Bäumen war die Aussicht auf den Westfalenpark mit dem Florianturm und das Fußballstadion nur sehr begrenzt möglich.






Meinen Vorfrühlings-Spaziergang durch Gladbeck habe ich auf der Halde 19 begonnen. Sie ist dicht bewachsen und auf ihrer Spitze taucht plötzlich und fast gespenstig ein großes Förderrad auf. (Video)






Die Haldenwelt in Gladbeck hat noch andere Highlights aufzuweisen. Die Halde Heringstraße ist dicht bewachsen. Ich habe sie als erstes besucht und mich durch Matsch und Sträucher gekämpft und immer wieder einen Blick zur benachbarten Mottbruchhalde erhaschen können.






Das absolute Highlight ist natürlich der Aufstieg auf die Mottbruchhalde. In weiten Serpentinen schlängelt sich der Weg vom renaturierten Bachlauf die ca. 90 m bis zur Spitze. Ganz deutlich spürt man den nahenden Frühling. Der Ausblick von oben ist dann einfach nur – wow!














Am nächsten schönen Wochenende habe ich eine Tour zu den Halden in und um Hamm unternommen. Mein erster Aufstieg war die Kissinger Höhe. Hier gibt es neben einem schönen Naturlehrpfad einen orangen Aussichtspunkt, von dem man einen tollen Ausblick ins Umland und auf die benachbarten Halden mit ihren ähnlichen orangen Haldenzeichen hat (die nahe Halde Humbert und die weiter entfernte Halde Radbod).










Die Halde Sachsen hat einige Gipfel zu bieten. Einer ist über eine bemooste Treppe zu erreichen und ein Mountainbikeparkur. Auf der Panoramahalde steht ein Gipfelkreuz, nahe daneben ein futuristisches Windrad.












Die Halde Radbod ist eng mit dem Lippepark verbunden. Man kommt an den fotogenen Ruinen der ehemaligen Zeche vorbei und kann von oben bis in die Lippeaue und darüber hinaus zu den benachbarten Halden schauen.










Einige Halden habe ich beim Ruhrpott-Radeln nach meinem Umzug ins Ruhrgebiet angefahren.
Die Halde Hoheward zwischen Herten und Recklinghausen zählt zu den größten Halden im Ruhrgebiet und entstand aus dem Abraum mehrerer Zechen. Auf dem Plateau befinden sich das Horizontobservatorium und eine große Sonnenuhr mit einem rund 8,5 Meter hohen Obelisken als Schattenwerfer. Die Anlage greift Prinzipien uralter astronomischer Techniken auf: Mit festen Blickachsen und Markierungen lassen sich hier Sonnenstände und wichtige Tage im Jahreslauf bestimmen – ähnlich wie bei frühen Observatorien lange vor der modernen Astronomie. (Video)







Auf der Halde Rheinelbe in Gelsenkirchen führt die Himmelstreppe als markante Stahlkonstruktion auf das Plateau der Halde. Am oberen Ende ist sie von farbigen Steinquadern flankiert, die aus aufgeschüttetem Bergematerial bestehen und den Übergang zwischen Kunstinstallation und Haldenlandschaft markieren. Von hier öffnet sich der Blick über die Stadt, das ehemalige Zechengelände und weite Teile des Ruhrgebiets.





Inspiriert durch einige Insta-Beiträge habe ich natürlich auch Tiger &Turtle in Duisburg besucht. Die begehbare Stahlskulptur in Form einer Achterbahn steht auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe in Duisburg. Der Name Tiger & Turtle – Magic Mountain steht für den Gegensatz von Geschwindigkeit und Langsamkeit – eine Achterbahn, die bewusst nur zu Fuß begangen wird. Der Rundweg ist rund 220 Meter lang und führt in sanften Steigungen bis auf etwa 90 Meter über NN; lediglich der markante Looping bleibt aus statischen Gründen unzugänglich. Die Konstruktion verbindet Kunst und Ingenieurdenken und spielt bewusst mit Gegensätzen: Geschwindigkeit und Langsamkeit, Freizeitarchitektur und Industriekulisse. Von den oberen Abschnitten reicht der Blick über den Duisburger Süden bis zum Rhein und weit ins westliche Ruhrgebiet. (Video)






weitere Landmarken im Ruhrgebiet
| Landmarke | Ort | Kurzbeschreibung / Besonderheit |
|---|---|---|
| Castell Ulrich Rückriem | Essen | Teil des Skulpturenparks auf der Zeche Zollverein |
| Die drei großen Herren | Bochum | Markante Stahlkonstruktion, die an die drei ehemaligen Schornsteine der Zeche Lothringen erinnert |
| (Der Indemann) | Inden | Begehbare Großskulptur im rheinischen Braunkohlerevier; Aussichtspunkt + Landmarke außerhalb des Ruhrgebiets |
| Der Zauberlehrling | Oberhausen | Künstlerische Installation im Stadtraum |
| Der Gelbe Engel | Kamen | Auffällige, farbige Landmarke mit starkem Wiedererkennungswert |
Beim Besuch von Zollverein findet man auf dem Gelände des Skulpturenparks das markante Castell von Ulrich Rückriem aus vier großen Granitquadern.



Unweit der Halde Lothringen in Bochum stehen die Drei großen Herren, eine markante Stahlskulptur im ehemaligen Zechenareal. Die drei schlanken Türme erinnern an die einstigen Schornsteine der Zeche Lothringen und greifen deren industrielle Dimensionen bewusst auf. Als Landmarke machen sie die frühere Nutzung des Geländes sichtbar – auch dort, wo die baulichen Zeugnisse des Bergbaus nur noch an einigen nachgenutzten Gebäuden und an ausgestellten Relikten zu erahnen sind. (Video)









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