Nach drei Wochen und 7.500 Kilometer unterwegs durch den Norden bin ich zurück auf meinem sonnigen Balkon, sortiere Erlebnisse und tausende Fotos. Durch die hohen Spritpreise sind knapp tausend Euro Benzinkosten angefallen, die Fähren haben 360 € gekostet, die Brückenmaut fast 100 € und die Eintritte und meine Saimaa-Bootstour zusammen etwa 120 €.
Was habe ich dafür zu sehen bekommen:
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An allererster Stelle natürlich weiße Nächte und Sonnenuntergänge, die es so nur im Norden gibt.
Ich habe am geografischen Mittelpunkt Europas gestanden und noch einmal den Polarkreis überquert.
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Ich bin kilometerweit alleine auf schmalen Straßen unterwegs gewesen, bin über atemberaubende Brücken gefahren, mit Fähren übergesetzt und habe an Seeufern und auf Klippen am Meer gestanden.
Ich bin durch Kirchen, Burgen und Schlösser gestreift.
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Und nicht zuletzt hat mein Pass einen neuen Stempel von der Freistadt Užupis bekommen.
Auf meiner Runde bin ich durch sieben Länder gefahren und habe fast dreißig Welterbestätten und -Kandidaten besucht:
Deutschland
Polen
Litauen
- Altstadt von Vilnius
- Archäologische Stätte Kernavė
- Orte des Struve-Meridianbogens
- Historischer Nationalpark Trakai
- Kaunas, die von der Moderne inspirierte Hauptstadt
Für das Welterbe Kurische Nehrung, das sich über die Grenze zu Kaliningrad erstreckt, greife ich wegen der aktuellen Lage auf meine Erinnerungen von der Baltikum-Rundreise und Lindas Besuch während des Erasmus-Semesters in Kaunas zurück.
Lettland
Estland
Finnland
- Festung von Suomenlinna
- Altstadt von Rauma
- Grabstätten aus der Bronzezeit von Sammallahdenmäki
- Kartonfabrik Verla
- Alte Kirche von Petäjavesi
- Ringelrobbenarchipel im Saimaa-See
- Kvarken-Archipel
- Orte des Struve-Meridianbogens
- architektonisches Wekt von Alvar Aalto
Schweden
- Hansestadt Visby
- Schloss Kalmar an der Brücke zur Insel Öland
- der magische Gutshof Skärva beim Marinehafen Karlskrona
Dänemark
- dänisches Wattenmeer mit einem Kurzbesuch in Malmö und Sorø
Wie immer werde ich die einzelnen Beiträge hier verlinken. Fotos und Videos von unterwegs gibt es bereits jetzt auf Instagram @dobbystories.
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Die gesamte Tour go-north 2.0 ist hier beschrieben. Hier gehts zu meinem Welterbe-Projekt und hier zum ursprünglichen Umbau des Dacia-Dokker als Minicamper. Dobbys angepasste Einrichtung und Ausstattung hat sich auch im Novemberwetter bewährt. Alle Details dazu findet ihr hier. Meine Übernachtungsplätze habe ich wieder auf park4night gesucht und unter 5Reisende bewertet.
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